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Mit Solidarität Hunger bekämpfen

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Fasten als Reise zu sich selbst: den eigenen Hunger besser verstehen – den körperlichen wie den seelischen. Entdecken, dass Verzicht Raum schafft für Veränderung. Indem wir fasten, öffnen wir uns für die Bedürfnisse anderer. Wir säen damit Hoffnung für eine Welt, in der alle Menschen Zugang zu gesunder Ernährung haben. Schliessen Sie sich einer Fastengruppe an, tauschen Sie sich mit Fachleuten und anderen Fastenden aus. Jede Erfahrung, jedes Gespräch ist wie ein Samenkorn – und aus vielen Samenkörnern wächst Veränderung.

Sie möchten sich einer Fastengruppe anschliessen? Klicken Sie auf das Fastensymbol in der Karte. Dort finden Sie alle weiteren Informationen zu den Fastengruppen und Kontaktpersonen.

Beim Fasten eröffnen sich uns unterschiedliche Erfahrungen, die sich in folgende drei Dimensionen gliedern lassen.

Die körperliche Dimension

Die körperliche Dimension

«Der Verzicht nimmt nicht. Er gibt. Er gibt die Grösse des Einfachen.» Martin Heidegger

Fasten gilt seit Jahrhunderten als natürliches Heilverfahren zur Schonung und Regeneration, das das ganzheitliche Wohlbefinden fördert. Wenn dem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird und er von aussen keine Kalorien zur Energiegewinnung erhält, greift er auf seine eigenen Energiereserven zurück. Körper und Geist stellen auf «innere Ernährung» um und die Leber beginnt, die körpereigenen Fettreserven zur Energiegewinnung anzuzapfen. Der Magen-Darm-Trakt erhält seine wohlverdiente Ruhe vom anstrengenden Verdauungsprozess. Ein Gefühl der Leichtigkeit stellt sich ein.

Bild Quelle: Andreas Michaelsen, „Heilen mit der Kraft der Natur“, Insel Verlag 2017 (mri)

Körperliche Dimension

Die spirituelle Dimension

Die spirituelle Dimension

«Was die Augen für die äussere Welt sind, ist das Fasten für die innere Welt.» Mahatma Gandhi

Die spirituelle Dimension zeigt sich im Fasten durch einen leichteren Zugang zu einem höheren Bewusstseinszustand, der in allen grossen Weltreligionen angestrebt wird. Fastende vermögen ansatzweise die Ordnung der Freiheit und des Friedens einer neuen Schöpfung aus dem «noch nicht» ins «jetzt schon» zu erahnen. Dabei können auch alte Verhaltensmuster aufgebrochen werden. Fasten wirkt so der verbreiteten Hoffnungslosigkeit und Resignation entgegen. Die spirituelle Herausforderung besteht darin, diesen freien Raum wachsen zu lassen. Oft entsteht daraus eine harmonische Stimmung – bis hin zu Glücksgefühlen.

Spirituelle Dimension Web

Die öko-soziale Dimension

Die öko-soziale Dimension

«Wir wissen zwar, dass wir nach dem Fasten wieder essen können, doch können wir uns leichter vorstellen, wie Hungernde leiden müssen.» Niklaus Brantschen

Verzicht macht offen für die Not des anderen. Wie werden aber auch durchlässiger für die Schöpfung. Menschen, die fasten, neigen dazu, sich gegenseitig zu unterstützen und toleranter miteinander umzugehen und die Natur mit anderen Augen zu sehen.

Für uns ist Fasten ein freiwilliger Verzicht. Weltweit ist Fasten jedoch oft mit Hunger verbunden. Es ist für viele Menschen auch ein Versuch, mit Hungersituationen pragmatisch umzugehen. Dieser Zusammenhang findet sich auch in unserer Geschichte. Früher gingen auch bei uns im Frühjahr die Wintervorräte langsam zur Neige. Bis die Natur wieder genügend frische Nahrung bot, setzte der Hunger ein. Deshalb liegt unsere Fastenzeit auch heute noch traditionell im Frühling. In dieser Hungerzeit entstand auch die Fastensuppe: Denn heute wissen wir, dass Nahrung mit Flüssigkeit vermischt doppelt so schnell satt macht, als wenn man sie einzeln zu sich nimmt.

Darüber hinaus hat das Fasten auch eine gesellschaftspolitische Dimension. Nicht zuletzt war es eine Praxis, die Mahatma Gandhi ebenso wie Martin Luther King auf ihrem Weg der Befreiung führte und nährte. Auch heute kann Fasten etwas bewirken. Sei es im Kleinen, durch eine sensiblere Wahrnehmung des Nächsten, oder im Grossen, durch einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem bewussteren Umgang mit unserer Nahrung. «Gemeinsam Fasten» setzt durch den freiwilligen Verzicht ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die auch heute noch hungern. Die Fastengruppen, die im Rahmen der ökumenischen Aktion fasten, spenden den Gegenwert ihres Verzichts gerne für Menschen, die nicht selbst entscheiden können, wie viel oder wie wenig sie auf dem Teller haben.

Ökosoziale Dimension

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