Mit Solidarität Hunger bekämpfen

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Als kirchliche Institution haben Sie die Möglichkeit, ein Projekt aus unserem Projektheft zu reservieren. Die Kollekten und Spenden, die Sie während der Fastenzeit sammeln, kommen direkt diesem Projekt zugute.

Mit der Unterstützung eines Projektes ermöglichen Pfarreien oder Kirchgemeinden hunderttausenden Menschen in Afrika, Asien oder Lateinamerika bessere Lebensbedingungen. Zudem helfen sie, das Recht auf genügend gesunde sowie kulturell angepasste Nahrung zu sichern.

Unser Projektservice hilft Ihnen gerne bei der Auswahl von Projekten und nimmt die Reservationen entgegen. Zu den Projekten gibt es ausführliche Unterlagen.

Projekt Unterlagen und zusätzliche Informationen

Fastenaktion Projekt Reservation

HEKS Projektreservation

Partner Sein Projektreservation

Die Ökumenische Kampagne in Pfarreien, Kirchgemeinden und im Unterricht

Feiern

Für liturgische und gottesdienstliche Feiern rund um das Thema „Hunger frisst Zukunft“ stellen wir ihnen Anregungen und konkrete Vorschläge bereit. Im Kampagnenmagazin finden Sie eine Übersicht unter dem Kapitel „Feiern“. Das Kampagnenmagazin können Sie im Shop von Fastenaktion oder im Shop von HEKS bestellen.

Hungertuch

Auf dem Hungertuch verschmelzen Erde und Brot auf einem kosmischen Hintergrund miteinander. Es entsteht ein «Erdenbrot». Die Künstlerin sagt dazu: «Beides ist für die Menschheit wesentlich für deren Existenz. Ohne Erde kein Korn, ohne Korn kein Brot. Jedoch – Messer und Gabel liegen neben dem Erdenbrot bereit, um es zu verzehren. Das Besteck ist Einladung und Bedrohung zugleich. Wird das Brot angeschnitten, so auch der Planet Erde.» Diese Überlegungen führen zu folgenden Fragen: Wer verzehrt die Welt? Wer ernährt, und wer wird ernährt? Wer wird gesättigt, und wessen Zukunft wird gefressen?

Lernen & Spiele

Mit Kindern und Jugendlichen über die Themen «Hunger» und „Recht auf Nahrung“ zu sprechen ist herausfordernd. Was wissen sie wirklich darüber? Wie kann man sie dafür sensibilisieren, dass Menschen für Profitmaximierung ausgebeutet werden? Dass die Menschen, die einen Grossteil des weltweiten Saatguts ernten, selbst kaum etwas davon erhalten? Die folgenden Unterrichtsvorschläge sollen ihnen spielerisch verdeutlichen, was auf dem Spiel steht und wie sie selbst aktiv und solidarisch handeln können.

Es gibt genug Nahrung auf der Welt – warum landet nicht genügend gesundes Essen auf dem Teller jedes Menschen? Welche Faktoren erschweren oder verhindern das? Die folgenden Filme bieten ganz unterschiedliche Einblicke in Ernährungssysteme rund um den Globus. Organisieren Sie doch einen öffentlichen Kinoabend in Ihrer Gemeinde, die Geschichten sind für alle spannend!

Wie wird die Stadt satt?

Dokumentation, 32′ (Kurzfassung), ab 16 Jahren

Wie kann die wachsende Zahl von Menschen trotz Urbanisierung und mit steigenden Wohlstandserwartungen auch in Zukunft mit ausreichend Nahrung versorgt werden? Der Film stellt zwei fundamental unterschiedliche Herangehensweisen einander gegenüber: industrielle, zentralisierte Nahrungsmittelproduktion in Stadtnähe mit Gewächshäusern und Massentierhaltungsställen auf der einen, biologischer Landbau und regionale Wirtschaftskreisläufe auf der anderen Seite.

Der Film spielt in Berlin, Amsterdam, Basel und in den indischen Megastädten Bengaluru und Chennai.

Sprache: Deutsch

Dokumentarfilm von Iria Martens, 32′ (Kurzfassung), ab 16 Jahren

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Das Geschäft mit der Armut

Dokumentation, 28′ (Kurzfassung), ab 16 Jahren

Grosse Lebensmittelkonzerne richten ihren Fokus verstärkt auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Dort bieten sie oft Mini-Packungen und Fertigprodukte an, die auf die armen Bevölkerungsschichten zugeschnitten sind – mit verheerenden Auswirkungen. Der Film blickt in zwei völlig unterschiedliche Regionen dieser Welt: in den Grossraum São Paulo und nach Nairobi. Er hinterfragt das Geschäft der Lebensmittelindustrie und analysiert, wer dabei gewinnt und wer verliert.

 

Sprache: Deutsch

Dokumentarfilm von Joachim Walther, 28′ (Kurzfassung), ab 16 Jahren

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Voices of Transition

Dokumentation, 66′, ab 16 Jahren

In Frankreich, England und Kuba zeigen Landwirt:innen, Wissenschaftler:innen und Pionier:innen unterschiedliche
Wege auf, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenverknappung und drohenden Hungersnöten begegnen kann. Den Folgen der profitorientierten, globalisierten Agrarindustrie werden engagierte Alternativen gegenübergestellt: Lokal angepasste, kleinräumige Strukturen erlauben neue Möglichkeiten, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen. Der Film regt an zur Reflexion über eigenes Konsumverhalten, über zukunftsfähige Landwirtschaft und über nachhaltigere Formen der Nahrungsproduktion.

 

Sprache: Deutsch

Dokumentarfilm von Nils Aguilar, 66′, ab 16 Jahren

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Stimmen aus dem Süden

Verbesserte landwirtschaftliche Praktiken, erhöhte Ernte- und Ernährungssicherheit, Entwicklungsprogramme für Jugendliche oder zusätzliche finanzielle Perspektiven. Seit Jahren sind unsere Kampagnengäste aus unseren Projekten unermüdlich bestrebt, Hunger und Unterernährung in ihren Ländern zu bekämpfen.

Sie erzählen, erklären und informieren eindrücklich, mit welchen Realitäten sie tagtäglich konfrontiert sind. Sie beantworten Ihre Fragen und zeigen Lösungsansätze auf. Diese Südstimmen werden Ihre Anlässe bereichern, sei es an Suppentagen, in Gottesdiensten oder im Unterricht.

Yolima Salazar Higuera, Kolumbien – Yolima Salazar Higuera, Kolumbien

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Yolima Salazar Higuera ist Sozialarbeiterin mit Schwerpunkt auf ländlicher Gemeindeentwicklung. Seit 38 Jahren engagiert sie sich in der Vicaría del Sur, einer kirchlichen Organisation der Erzdiözese Florencia im kolumbianischen Caquetá. Die Organisation begleitet Menschen, Familien und bäuerliche Gemeinschaften in ihrem Glauben, stärkt ihre Rechte und Fähigkeiten und fördert ihre Verbundenheit mit ihrer heimischen Amazonasregion.

In ihrer langjährigen Arbeit übernahm Yolima verschiedene Aufgaben in sieben Gemeinden – von der Projektleitung bis zur Evaluation. Heute ist sie geschäftsführende Direktorin des Vicaría del Sur. Zudem wirkt sie im panamazonischen Kirchennetzwerk REPAM mit, insbesondere im Bereich sozial-ökologische Gerechtigkeit.

Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist die Stärkung bäuerlicher Familien durch Bildung, partizipative Methoden und die Förderung lokaler Netzwerke. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Aufbau von «Amazonasfarmen». Diese setzen auf angepasste Anbaumethoden, die Wasser und Wald schützen, Böden regenerieren und den Anbau von einheimischem und bäuerlichem Saatgut fördern. Ziel des von Fastenaktion unterstützten Projektes ist eine gesunde, ökologische Ernährung und ein landwirtschaftlicher Überschuss, der verarbeitet, getauscht und auf lokalen Märkten direkt verkauft werden kann.

Einsatzzeit: 28.02. – 15.03.2026
Sprache: Spanisch (Übersetzung wird gewährleistet)
Kosten:Ab Fr. 300.–, nach Art des Einsatzes
Kontakt: Matthias Dörnenburg, doernenburg@fastenaktion.ch, 041 227 59 21

Yolima Salazar Higuera, Kolumbien – Yolima Salazar Higuera, Kolumbien

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Nassirou Saidou ist Agraringenieur und als technischer Direktor bei der NGO Sahel Bio für die Umsetzung aller von der Organisation geförderten agroökologischen Techniken verantwortlich. Er ist auch an der Betreuung von Praktikant:innen der Universität Maradi beteiligt. Er führt Schulungen zu agroökologischen Technologien durch, zur strategischen Lagerhaltung und zur Verwertung von landwirtschaftlichen für die Produktion von Viehfutter. Zu diesen Methoden gehören unter anderem die Verwendung verbesserter Hirse- und Niébé-Sorten, Anbaumassnahmen, Kompostierung, Einsatz von Biopestiziden auf Neem-Basis gegen Schädlinge im Niébé-Anbau sowie Techniken zum Management von Oberflächenwasser.

Im Rahmen der Saatgutprojekte ist er für die Auswahl und den Einkauf des gesamten Saatguts verantwortlich, das für die Projekte verwendet wird. Nassirou Saidou (40) wird von Partnern auch im Rahmen der Kapazitätsbildung der Feldmitarbeiter:innen und Produzent:innen beim Einsatz landwirtschaftlicher Techniken hinzugezogen.

Das Projekt Sahel Bio ist ein von HEKS finanziertes Projekt zur Unterstützung der Ernährungssicherheit durch agroökologische Intensivierung im Niger. Es trägt dazu bei, die wiederkehrenden Nahrungsmittelkrisen zu bekämpfen, unter denen das Land in den letzten Jahren gelitten hat. Um dieses Ziel zu erreichen, verbreitet das Projekt eine Reihe vielversprechender verbesserter landwirtschaftlicher Produktionstechnologien in hundert Projektdörfern in den Departements Mayahi und Mirriah in den Regionen Maradi und Zinder im Niger.

Einsatzzeit: 14.03 – 29.03.2026
Sprache: Französisch (Übersetzung wird gewährleistet)
Kosten: Ab Fr. 300.–, nach Art des Einsatzes
Kontakt: Simon Weber, simon.weber@heks.ch, 078 739 58 53

Für Vorträge, Gottesdienste und Workshops stellen sich verschiedene Fachpersonen von HEKS und Fastenaktion sowie externe Fachpersonen zur Verfügung. Die folgenden Personen können direkt für Einsätze rund um das Kampagnen-Thema angefragt werden. Sie sind nachfolgend alphabetisch geordnet.

Honorar: Die Honorare sollten Sie im Voraus mit der jeweiligen Fachperson vereinbaren. Sie liegen je nach Art und Dauer des Einsatzes zwischen Fr. 150.- und Fr. 500.- plus Spesen. Bei den Predigteinsätzen richten wir uns nach der lokalen Tarifordnung für Aushilfen.

Annafried und Martin Widmer-Kessler – Pädagogin und Sozialpädagoge

Für Vorträge und Workshops

Seit fast 40 Jahren vermehren wir bedrohtes Saatgut für Pro Specie Rara, der Organisation zur Erhaltung gefährdeter Nutztier rassen und Kulturpflanzen. Unsere langjährigen Erfahrungen geben wir gerne in Kursen und Vorträgen weiter.

Thema: Saatgutgewinnung, -erhaltung und -rettung in Theorie und Praxis
Kontakt: info@lunexgarten.ch
Kosten: Fr. 300.– bis 400.–, je nach Aufwand (Anschauungsmaterial, Reisekosten)

Claudia Fuhrer, Fastenaktion – Fachperson für Ernährungsgerechtigkeit und Recht auf Nahrung

Für Vorträge und Workshops

Thema: Recht auf Saatgut, lokale Ernährungssysteme, Expertin für internationale bäuerliche Rechte
Kontakt: fuhrer@fastenaktion.ch, 041 227 59 42
Kosten: Referate Fachpersonen, Fr. 300.–

Tina Goethe, HEKS – Co-Abteilungsleiterin Entwicklungspolitik und Themen

Für Vorträge und Workshops

Thema: Recht auf Nahrung, ökologisch und sozial gerechte Ernährungssysteme
Kontakt: tina.goethe@heks.ch, 031 380 65 93
Kosten: Referate Fachpersonen, Fr. 300.–

Für Predigten und Impulse zum Kampagnenthema

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Filmworkshops: Für eine Welt ohne Hunger

Jedes Jahr werden Filme vorgeschlagen, um Kirchgemeinden und Pfarreien die Möglichkeit zu geben, Filmabende zu organisieren. Für die Kampagne 2025 bieten wir einen Filmworkshop an, den wir für Sie organisieren und moderieren. Aus den ausgewählten Filmen werden Ausschnitte gezeigt und interaktiv Handlungsfelder erarbeitet. Dieser Filmworkshop kann auch von fachkundigen Personen aus Ihrer Mitte nach einem fixfertigen Szenario,  das wir für Sie vorbereiten, geleitet werden.

Zielgruppen: Personen aus Pfarreien, Kirchgemeinden, Gemeindegruppen, Quartiervereine, Jugendgruppen, Firm- und Konfirmationsgruppen usw.
Dauer: 2 Stunden
Anfragen: Simon Weber, simon.weber@heks.ch
Kosten: Ab Fr. 300.–

Workshop: Gemeinsam den Handabdruck vergrössern

Unsere Ernährungsgewohnheiten wirken sich auf die Möglichkeiten der Menschen im Globalen Süden aus, sich ausreichend und gesund zu ernähren. Der Workshop zum Handabdruck, diesmal mit Schwerpunktthema Ernährung, bietet erneut viele Anregungen und Beispiele. Der Workshop informiert und motiviert Gruppen dazu, aktiv zu werden und damit mehr Ernährungsgerechtigkeit zu erreichen.

Zielgruppen: Personen aus Kirchgemeinden und Pfarreien, Quartiervereinen, Firm- oder Konfirmationsgruppen usw.
Dauer: 90 Minuten oder nach Absprache
Anfragen: Matthias Dörnenburg, doernenburg@fastenaktion.ch oder Simon Weber, simon.weber@heks.ch
Kosten: Fr. 300.–

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